Einfach zu integrieren: Die Produkt-Plattform MOBILE ist konzipiert für elektrische Aggregate in Nutzfahrzeugen.

Steigende Effizienz liegt auf der Straße

MOBILE: Lenzes neue Plattform für Aggregate in Nutzfahrzeugen

Hameln/Hannover. Wenn die Leistungsabgabe elektrischer Aggregate in Nutzfahrzeugen in optimaler Weise der tatsächlich notwendigen Betriebsleistung folgt, lässt sich die Energieeffizienz in der Mobilität ohne Funktionseinschränkungen verbessern. In letzter Konsequenz sparen Spediteure auf diese Weise teuren Kraftstoff und leisten zudem einen nachhaltigen Beitrag zur CO2-Reduktion. Lenze Schmidhauser hat für mobile Anwendungen jetzt einen Baukasten entwickelt, mit dem sich elektrische Aggregate auf kompakte Weise steuern und versorgen lassen. Praxisbeispiele sind unter anderem Bordnetzversorgungen, Kompressoren, Gebläse, Verdichter und der elektrische Antriebe von Pumpen für Hydrauliksysteme.

Gleiches Gehäuse, gleicher Aufbau, gleiche Anschlusstechnik: Lenze Schmidhauser hat sowohl den Wechselrichter als auch den Gleichspannungswandler in ein durchgängiges Gerätekonzept integriert. Die Produkt-Plattform MOBILE deckt bei den DC/DC-Wandlern (Typ PSU) einen Leistungsbereich von 5 bis 10 kW mit bis zu 400 A Ausgangsstrom ab. Die Wechselrichter sind als "Double Inverter" (Typ DCU) ausgeführt. Mit ihnen sind zwei Motoren gleichzeitig steuerbar. Die Leistungen sind skaliert und decken einen Bereich von 7,5 kW bis zweimal 60 kW- sprich 120 kW ab.

Funktional betrachtet lassen sich sämtliche Typen der Plattform beliebig miteinander kombinieren - was letztlich den Lösungsraum erweitert. Die Integration in die Fahrzeuge gestaltet sich schon deshalb einfach, weil die Antriebskomponenten stapelbar sind und folglich platzsparend montiert werden können. Zur Integration in das Fahrzeugmanagement steht CANopen und ein J1939 Interface zur Verfügung - selbstsprechend auch eine Resolverschnittstelle zum Anschluss einer Drehzahlrückführung für geregelte Antriebe. Mit entsprechenden Software-Anpassungen lassen sich Asynchron- und Synchronmaschinen auch sensorlos regeln. In Summe hat Lenze Schmidhauser bei der Konzeption der neuen Plattform den Entwicklungsschwerpunkt mit darauf gelegt, die Integration in verschiedene Fahrzeuge und Applikationen so einfach wie möglich zu gestalten.

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Frei zur Veröffentlichung bis August 2012

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